Leistung · IT-Sicherheit und Backup
IT-Sicherheit und Backup für den laufenden Betrieb
IT-Sicherheit besteht nicht aus einer einzelnen Firewall oder einem einzelnen Sicherungsmedium. Für Server, Netzwerk und Arbeitsplätze werden Schutzmaßnahmen, Zugriffsrechte, Updates, Datensicherung und Wiederherstellung gemeinsam betrachtet.
Sicherheitskonzept statt Einzelmaßnahme
- 01
Bestandsaufnahme: Server, Arbeitsplätze, Netzwerk, Konten, Anwendungen und Sicherungen erfassen.
- 02
Maßnahmen festlegen: Netzsegmentierung, Verschlüsselung, Rechte und Backup aufeinander abstimmen.
- 03
Betrieb pflegen: Änderungen, neue Benutzer, Updates und Anwendungen in den Ablauf aufnehmen.
Firewall und Netzsegmentierung
Je nach Umgebung können getrennte Netzbereiche für Server, Arbeitsplätze, Gäste-WLAN und Telefonie, begründete Firewall-Regeln sowie VPN-Zugänge sinnvoll sein. Einrichtung, Dokumentation und Pflege werden im Auftrag festgelegt.
Mögliche Bausteine:
- getrennte Netze für Server, Arbeitsplätze, Gäste und Technik
- Firewall-Regeln mit dokumentierten Änderungen
- VPN-Zugänge und persönliche Konten
- Zugangskontrolle für WLAN und Gästezugänge
- Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse
Verschlüsselung
Verschlüsselung kann Datenträger, Wechselmedien, Übertragungen und E-Mail-Kommunikation schützen. Welche Verfahren und Systeme eingesetzt werden, hängt von Geräten, Anwendungen und Auftrag ab.
- Festplattenverschlüsselung auf Notebooks und Arbeitsplätzen
- verschlüsselte USB- und Sicherungsdatenträger
- gesicherte Verbindungen für Fernzugriff, Dateiaustausch, Hosting und Serverbetrieb
- Transportverschlüsselung und Prüfung von Absendermerkmalen bei E-Mail
Rechte, Onboarding und Offboarding
Persönliche Konten, Rollen und begrenzte Freigaben verringern unnötige Zugriffe. Für Ein- und Austritte können Checklisten für Konto, Postfach, Anwendungen, Ablagen, Fernzugriffe und Zertifikate verwendet werden.
Krisenvorsorge und Notfallplan
Ein Notfallplan beschreibt Meldewege, Isolation, Prüfung der Sicherungen, Wiederherstellung und Nachbereitung. Die konkreten Schritte müssen zur Infrastruktur und zu den Zuständigkeiten passen.
- Betroffene Systeme vom Netz trennen statt abschalten — so bleiben Spuren erhalten
- Betroffenen Bereich nach festgelegtem Verfahren isolieren
- Geeigneten Sicherungsstand prüfen
- Wiederherstellung und Ursachenklärung dokumentieren
- Lücken im Schutzkonzept nachbereiten
Backup und Wiederherstellung
Eine geeignete Sicherungsstrategie kann mehrere Ebenen umfassen: laufende Kopien für den Alltag, getrennte Aufbewahrung, eine Kopie außerhalb des laufenden Systems sowie regelmäßige Wiederherstellungstests. Anzahl, Intervalle, Aufbewahrungsdauer und Speicherort werden abhängig von Daten, Anwendungen und Verlust- bzw. Ausfallzielen festgelegt.
Wo Ihre Daten liegen und wer sie verarbeitet, steht vollständig in der Datenschutzerklärung — einschließlich der Rechenzentren und der Dienstleister, die wir einsetzen.
Wie lange ein Ausfall dauern darf und wie viel Datenverlust hinnehmbar ist, legen wir gemeinsam fest. Danach richten sich Sicherungsrhythmus, Aufbewahrung und Reserve — und wir halten fest, was im Ernstfall gilt.
Für Kanzleien und sensible Daten
Für Patentkanzleien, Rechtsanwaltskanzleien, Notariate, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sind Verschwiegenheit, Rollen, Verschlüsselung und Wiederherstellung besonders relevant. Einzelne Akten können nur dann gezielt wiederhergestellt werden, wenn die Sicherungs- und Anwendungstechnik dies unterstützt.
Das Kanzleikonzept setzen wir gemeinsam mit it4patent.de um; virtualisierte Umgebungen bauen wir mit rechenleistung.com auf.
Häufige Fragen
Häufige Fragen
Steht Ihre Frage hier nicht, rufen Sie an — wir beantworten sie für Ihre Umgebung.
Reicht eine externe Festplatte?
Nein. Eine einzelne Festplatte ist ein einzelner Fehlerpunkt: Sie kann ausfallen, gestohlen oder mitverschlüsselt werden. Zu einer belastbaren Sicherung gehören mindestens eine getrennte Aufbewahrung, eine Kopie außerhalb des laufenden Systems und regelmäßige Wiederherstellungstests.
Woher wissen wir, dass Wiederherstellung möglich ist?
Durch vereinbarte Tests und dokumentierte Ergebnisse. Intervall und Umfang müssen im Auftrag festgelegt werden.
Was kostet ein Sicherheitskonzept?
Das hängt von Infrastruktur, Standorten, Anwendungen, bestehenden Sicherungen und dem gewünschten Umfang ab. Nach der Analyse wird ein schriftlicher Vorschlag erstellt.
Muss alles neu angeschafft werden?
Nein. Zuerst wird der Bestand geprüft. Ersatz wird begründet und mit Alternativen beschrieben.
Beschreiben Sie kurz Ihre IT-Umgebung, den Anlass und den gewünschten Umfang.
Neue Anfragen beantworten wir in der Regel innerhalb von drei Werktagen.
Schönhofer Solutions ist ein inhabergeführtes IT-Systemhaus aus Taufkirchen bei München und seit 2015 als IT-Dienstleister für IT-Betreuung, Serverbetrieb und Cloud-Infrastruktur tätig.