Leistung · Cloud & Hosting

Server in Deutschland. Ohne dass Sie sich um Hardware kümmern müssen.

Wir betreiben Ihre Server in deutschen Rechenzentren — auf virtuellen Systemen oder auf dedizierter Hardware, die ausschließlich Ihnen zugeordnet ist. Ihre Anwendungen laufen weiter, Ihre Daten bleiben im Land, und die Anschaffung von Serverhardware entfällt.

Serverraum mit Rackreihen, strukturierter Verkabelung und geöffneter Racktür
Rechenzentrumsbetrieb in Deutschland — gewartet, überwacht, gesichert.

Betriebsmodelle

Drei Wege, Ihre Server zu betreiben

Ob Cloud, Server bei Ihnen im Haus oder eine Mischung: Das hängt von Ihren Anwendungen ab — wie viele Daten anfallen, wie viele Nutzer zugreifen, wie lange eine Anwendung ausfallen darf und welche Anforderungen Ihre Fachsoftware stellt. Danach wählen wir gemeinsam das Betriebsmodell für Ihren Anwendungsfall.

Modell 01

Virtueller Server

Der Standardfall: ein oder mehrere virtuelle Server in einem deutschen Rechenzentrum. Schnell bereitgestellt, flexibel in der Größe, monatlich kalkulierbar — ohne Investition in Hardware.

  • Linux Server oder Windows Server
  • Größe jederzeit anpassbar
  • Rücksetzpunkt vor jeder Änderung
Modell 02

Dedizierter Server

Wenn Leistung oder Datenhaltung nicht geteilt werden soll: eine Maschine, die ausschließlich Ihnen zugeordnet ist — niemand anderes nutzt sie mit. Sinnvoll bei großen Datenbeständen, Datenbanken und Anwendungen mit gleichmäßig hoher Last.

  • Keine geteilte Hardware
  • Vorhersehbare Leistung
  • Erweiterbar um Speicher und Reserve
Modell 03

Eigener Server im Haus

Nicht jede Umgebung gehört ins Rechenzentrum. Wenn Anwendungen, Messgeräte oder Anlagen lokal angebunden sind, betreiben wir den Server bei Ihnen. Auch wenn Mandantendaten das Haus nicht verlassen sollen, bleibt die Datenhaltung auf Ihrer eigenen Hardware — selbstverständlich verschlüsselt.

  • Lokale Anbindung von Anlagen und Geräten
  • Virtualisierung auf eigener Hardware
  • Getrennte Sicherung nach außen

Server in deutschen Rechenzentren

Wechsel zwischen den Betriebsmodellen ohne Neuaufbau

Umzug auf eigene Hardware jederzeit möglich

Virtualisierung

Ein Server wird zur austauschbaren Ressource

Virtualisierung trennt Ihr System von der Hardware. Das klingt technisch, hat aber sehr praktische Folgen: Ein Server lässt sich umziehen, sichern und wiederherstellen, ohne dass jemand in Ihr Büro kommen muss.

Wir virtualisieren sowohl im Rechenzentrum als auch auf Ihrer eigenen Hardware. Für Kanzleien bedeutet das in der Praxis vor allem eines: Bei einem Defekt wird nicht auf Ersatzhardware gewartet, sondern auf einer anderen Maschine weitergearbeitet.

Hardwareunabhängig

Lässt ein Server ausgetauscht oder erweitert werden, wird das laufende System auf die neue Maschine verschoben — ohne Neuinstallation und ohne Datenverlust.

Sicherungsfähig im Betrieb

Das komplette System lässt sich im laufenden Betrieb sichern. Eine Rücksicherung stellt einen Zustand wieder her, nicht nur einzelne Dateien.

Redundanz möglich

Mehrere Server können im Verbund laufen. Fällt einer aus, übernimmt ein anderer — die Länge eines Ausfalls wird damit zu einer Frage der Konfiguration.

Getrennte Umgebungen

Test- und Produktivumgebung liegen sauber auseinander. Änderungen — etwa an der Kanzleisoftware — lassen sich so vorher testen.

Migration

Umzug in die Cloud — an einem Wochenende, nicht über Wochen

Eine Servermigration ist ein Projekt mit festem Ablauf, nicht ein Experiment. Entsprechend planen wir sie: mit Testlauf, definiertem Umschaltzeitpunkt und einem Rückweg, falls etwas nicht wie vorgesehen läuft.

  1. 01

    Aufnahme

    Welche Anwendungen laufen, welche Abhängigkeiten bestehen, welche Lizenzen gebunden sind, welche Datenmengen bewegt werden müssen.

  2. 02

    Zielumgebung aufbauen

    Die neue Umgebung entsteht parallel zum laufenden Betrieb — inklusive Backups, Sicherheitsregeln und Zugriffswegen.

  3. 03

    Testlauf

    Daten und Anwendungen werden probeweise übertragen und geprüft. Auffälligkeiten zeigen sich hier, nicht am Umschalttag.

  4. 04

    Umschaltung

    Der Wechsel erfolgt zu einem vereinbarten Zeitpunkt außerhalb Ihrer Arbeitszeiten. Die alte Umgebung bleibt zunächst unverändert erreichbar.

  5. 05

    Nachlauf

    In den Tagen nach dem Umzug prüfen wir Protokolle und Leistungswerte. Danach wird die alte Umgebung erst nach Ihrer Freigabe abgebaut.

Standort und Anbieter

Warum der Standort der Systeme wichtiger ist als der Preis

Wir betreiben auf Infrastruktur in Deutschland. Für Kanzleien und Unternehmen mit Mandanten- oder Personaldaten entscheidet der Speicherort darüber, ob eine Verarbeitung zulässig ist — und ob Sie im Streitfall erklären können, wo die Daten liegen.

Virtualisierte Umgebungen bauen wir gemeinsam mit rechenleistung.com auf, einem Anbieter für Enterprise Cloud Development und Virtualisierung. Die Server dafür kommen von Hetzner aus deutschen Rechenzentren. Details zur Zusammenarbeit finden Sie unter Partner.

Ist ein eigener Server im Haus nicht sicherer als die Cloud?
Nicht grundsätzlich. Ein Server im Haus ist nur so gut wie sein Standort: Wer ihn umstellt, ausschaltet oder mitnimmt, nimmt die Daten mit. Ein Rechenzentrum bietet Zutrittskontrolle, Brandschutz, unterbrechungsfreie Stromversorgung und Redundanz, die sich im Büro kaum wirtschaftlich abbilden lassen. Entscheidend ist nicht der Ort, sondern die Konfiguration — und die ist in beiden Fällen unsere Arbeit.
Was passiert, wenn das Rechenzentrum ausfällt?
Rechenzentren dieser Klasse arbeiten mit redundanter Stromversorgung, redundanter Netzanbindung und Brandschutzkonzepten. Für den unwahrscheinlichen Fall eines längeren Ausfalls wird vorher festgelegt, was passieren soll: ob Systeme in einer zweiten Umgebung vorgehalten werden oder ob eine Wiederherstellung aus der Sicherung ausreicht. Was in diesem Fall gelten soll, legen wir vorher gemeinsam fest — abhängig davon, wie lange Ihr Betrieb ohne diese Systeme arbeiten kann — und halten es schriftlich fest.
Können wir später zurück ins eigene Haus wechseln?
Ja. Wir halten die Umgebungen so, dass ein Umzug in beide Richtungen möglich bleibt: keine proprietären Formate für Sicherungen, dokumentierte Konfigurationen, keine Bindung an einen Anbieter. Wenn ein Cloud-Betrieb später nicht mehr sinnvoll ist, kann das System wieder auf eigene Hardware.
Wie werden die monatlichen Kosten berechnet?
Aus der Größe der Systeme, dem Speicherbedarf, dem Sicherungsvolumen und der vereinbarten Betreuung. Sie erhalten einen monatlichen Betrag, in dem Betrieb, Überwachung und Sicherung enthalten sind. Zusätzliche Projekte — etwa eine Migration — werden vorher als Festpreis angeboten.